Angelika und Heinrich Keller





Angelika und Heinrich Keller, verheiratet seit 36 Jahren, leben und arbeiten in einem historischen Bauerngehöft in Aldenhoven /Kreis Düren.

Dort ist auch der heute 35-jährige gemeinsame Sohn Bernd aufgewachsen, der sich als Künstler und Metallgestalter in Eupen niedergelassen hat.

Angelika Keller, 55 Jahre alt und aus Übach-Palenberg stammend, ist in der künstlerischen Gestaltung von Ton seit über 30 Jahren auf ihrem Weg, zunächst autodidaktisch dann unter Wegweisung und Inspiration durch unterschiedlich ausgerichtete namhafte Keramikkünstler. Ihre Bestimmung hat Angelika Keller weitgehend in der keramischen Bildhauerei gefunden. Motive aus unterschiedlichen Bereichen, häufig aus einer mystisch anmutenden Übergangszone zwischen menschlicher und tierischer Gestalt, werden aus meist grob-schamottiertem Ton geformt.

Verschiedene Brenntechniken geben dem Material seine Härte, bestimmte Methoden der Oberflächengestaltung, meist abseits der klassischen "Glasur", geben der Arbeit den besonderen Ausdruck.

Angelika Keller hat an einer Vielzahl von Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, war am Projekt "Kunstfelder im Indeland" beteiligt und hat im Rahmen der "Euregionale 2008" einen Kreisverkehr am Blausteinsee gestaltet, in der Region bekannt als die "Fisch-Stele".

Ein besonderes Anliegen ist das regelmäßige Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen in Kindergärten, Schulen und Projektgruppen, auch mit behinderten Menschen.

Angelika Keller gehört dem Künstlerpool "Kultur und Schule" des Landes NRW an.




Heinrich Keller, 59 Jahre alt, stammt aus Alsdorf bei Aachen.

Seit vielen Jahren setzt er sich mit der künstlerischen Bearbeitung von Metallen auseinander.

Das bevorzugte Material ist Stahl, weniger der silbrig glänzende Edelstahl als vielmehr das immer wieder rostansetzende Material, das in seiner individuellen Farbgebung zwischen Hell-Orange und tiefdunklem Braun stets eine gewisse Natur- und Erdverbundenheit vermittelt, ein Anschein, der ja auch keineswegs täuscht:

Der Erde als Erz entnommen, vermag auch der überdauernd standhaft erscheinende Stahl sich nicht seiner Bestimmung zur Vergänglichkeit zu entziehen.

Beim Entwurf seiner Stahlplastiken, die ebenfalls weitgehend aus dem Motiv-Fundus menschlicher und tierischer Gestalten abgeleitet sind, liegt das Augenmerk von Heinrich Keller darauf, zu einer bisweilen schon symbolisch anmutenden Reduzierung der Darstellung zu gelangen.

Heinrich Keller bevorzugt die klassische Technik des handgeführten Brennschneidens, die dem Werkstoff Stahl seine unverkennbaren schroffen Schnittkonturen verleiht.

Umfängliche Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland.

Angelika und Heinrich Keller haben bereits eine Reihe von Arbeiten für den öffentlichen Raum entworfen und gestaltet.



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